Feriendialyse in Mahdia

916 gründeten die Fatimiden Mahdia, die „Stadt des Mahdi“, wie sich ihr Führer Kalif Obeïd Allah (Abdallah) nannte. Anders als ihre Vorgänger, die sich mit Ribats an der Küste zur See hin gegen potenzielle Angreifer absicherten, befestigten die Fatimiden ihre neue Stadt in Richtung des Festlandes, also gegen ihre eigenen Untertanen. Überrest jenes Bollwerks ist die imposante Skiffa el-Kahla; dieses Tor ist heute der einzig erhaltene Zugang zur Medina.

Die nach dem Stadtgründer benannte Rue Obeïd Allah führt auf einen großen Platz am Meer, wo sich die Große Moschee erhebt. An der Uferpromenade entlang verlässt man den Stadtbereich, kommt an den Überresten der Fatimidenresidenz vorbei und erreicht schließlich die Kasbah Bordj el-Kebir, die im 16. Jh. von den Osmanen erbaut wurde.

Der Platz vor der Skiffa el-Kahla und die Uferpromenade sind gesäumt von Cafés und Restaurants. Es gibt Fast Food und Fischspezialitäten, Kebab und Couscous. Mahdia zeigt sich hier von einer noch unverfälschten und lebhaften Seite.

Wer ein Hammam, ein traditionelles Dampfbad, besuchen möchte, findet in Mahdia eine große Auswahl. Meist sind die Bäder vormittags nur für Frauen und Kinder, nachmittags für Männer geöffnet. Nach der Körperreinigung sollte man die Gelegenheit zu einer Massage nutzen.

Auch die meisten Hotels verfügen über ein Dampfbad. Zudem bieten viele Hotels Thalasso-Therapie an, die auf der heilkräftigen Wirkung des Meerwassers beruhen soll.

Dialyseplätze 20
Dialyseschichten morgens, mittags, abends
Dialysetage Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa
Dialysegeräte Fresenius 4008 B
Dialysearten HD, Single, Needle, CAPD
Hepatitis B ja
Hepatitis C ja
Hintergrundversorgung Klinik in Mahdia
Fahrt zur Dialyse kostenfreie Abholung im Hotel
Sprachen deutsch, englisch, französisch
Abrechnung Kasse Kostenübernahmeerklärung (189,00 € pro Dialyse)
Abrechnung Privat 189 € pro Dialyse (nur Barzahlung) 

Vor allem die gut 1.300 Kilometer lange Mittelmeerküste ist es, die das nordafrikanische Land bei Reisenden so beliebt macht. Ob Wassersportler oder ruhesuchender Sonnenanbeter, rund um Hammamet, Sousse oder Monastir findet sich für Reisende jeder Couleur ein Lieblingsplätzchen.

Kulturhungrige gehen auf Entdeckungsreise. Da gibt es etwa das malerische Dorf Sidi Bou'Said, dessen weiße würfelförmige Häuser unter der afrikanischen Sonne zu leuchten scheinen. Nicht umsonst hat der hübsche Ort im frühen 20. Jh. Impressionisten wie August Macke und Paul Klee nach Tunesien gelockt. Auf zahlreichen Bildern haben die beiden Maler und ihre Kollegen das nach wie vor außerordentlich sehenswerte Dorf verewigt. Nach einem Spaziergag auf den Spuren deutscher Künstler könnte ein Ausflug in die Antike auf dem Programm stehen. Nahe der Hauptstadt Tunis liefen einst die Fäden der Macht Karthagos zusammen. Ein Ende fand die Pracht im dritten punischen Krieg, als Hannibals Landsleute vor den Truppen Roms kapitulieren mussten. Trotz der nachfolgenden Zerstörung und Plünderung: Die Ruinen geben einen eindrucksvollen Eindruck von der früheren Größe der antiken Weltstadt Karthago.

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